helferportraits--header.jpg Foto: A. Zelck / DRK-Service GmbH
FRIDA - entlastende Hilfen für PflegendeFRIDA - entlastende Hilfen für Pflegende
FRIDA - entlastende Hilfen für Pflegende

Ansprechpartner

DRK Geschäftsstelle

Herr Peter Schneemann

Tel: 04131/26 66 922
frida@drklueneburg.de

An den Reeperbahnen 1a
21335 Lüneburg

FRIDA stellt sich vor:

 

FReiwilligen Initiative für Demenzbetroffene und pflegende Angehörige

Das Angebot von FRIDA zu Hause und in Gruppen entlastet Angehörige

Seit vielen Jahren bieten die FRIDA-Gruppen Menschen mit Demenz jeden Mittwoch und Freitag einen betreuten Nachmittag in unserem Erika-Lindemann-Haus an. Von 14.30Uhr bis 17.00Uhr wird gemeinsam an einer Kaffeetafel gelacht, geredet, gesungen und gespielt.

Viele Menschen mit Demenz leben zu Hause, können dort aber nicht oder nur schlecht alleine bleiben. "Diese Menschen erleben bei uns Gemeinschaft, bleiben im Kontakt mit Anderen und werden gefördert", sagt Peter Schneemann, der Leiter von FRIDA. "Die pflegenden Angehörigen wiederum bekommen einen festen freien Nachmittag in der Woche. Sie lernen andere Betroffene kennen, können sich austauschen und gegenseitig unterstützen."

Die Betreuungsgruppe ist ein Angebot von Fachkräften und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des DRK Ortsverein Lüneburg-Stadt e.V..

"Der Leiter garantiert die fachliche Qualität des Angebots und durch unsere geschulten Ehrenamtlichen können wir eine Betreuung sicherstellen."

Peter Schneemann

Psychologischer Berater und Fachtherapeut

 

FRIDA - entlastende Hilfen für Pflegende

Unsere Leistungen für Sie:

Leben mit Demenz

  • FRIDA   Freiwilligen-Initiative für Demenzbetroffene und pflegende Angehörige
  • Gruppentreffen
  • Einzelbetreuung
  • Gesprächskreis
  • Weiterbildungs-Angebot

 

Pflegebedürftige (ab Pflegegrad 1) haben einen Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen (§45b SGB XI) in Höhe von bis zu 125  Euro monatlich. Zu diesen Leistungen gehören auch niederschwellige Angebote zur Betreuung von Demenzkranken.

Solche Stundenweise Betreuungsangebote bieten wir im Rahmen von FRIDA (Freiwilligen-Initiative für Demenz-betroffene und pflegende Angehörige) an . Wir möchten damit pflegenden Angehörigen eine kleine Auszeit vom fordernden Pflegealltag ermöglichen - Zeit, um einmal durchzuatmen, um Termine wahrzunehmen oder in Ruhe einen Einkaufsbummel zu machen.

Die FRIDA-Betreuungsgruppen

Altenpflege Fotograf: M. Wodrich / VdS

Zweimal wöchentlich bieten wir eine Betreuung in kleinen Gruppen an. Eine Demenz-Fachkraft und geschulte ehrenamtliche Helfer*innen kümmern sich um die demenziell Erkrankten.

Mittwochs   14.30 - 16.30 Uhr

Freitags       14.30 - 17.00 Uhr

Der Kostenbeitrag beträgt 10,00 Euro je Stunde.

Die Teilnahme an einem oder an beiden Terminen ist möglich. Bei Bedarf bieten wir Ihnen einen Fahrdienst in Lüneburg an.

Die Gruppentreffen beginnen mit einem gemütlichen Kaffeetrinken. Anschließend bieten wir ein abwechslungsreiches Beschäftigungs-Angebot, das auf die vorhandenen Fähigkeiten abgestimmt ist.

  • Bewegungsspiele
  • gemeinsames Singen
  • Erzählungen aus der guten alten Zeit
  • Gedächtnistraining
  • Gesellschaftsspiele
  • Erinnerungs- und Biografiearbeit
  • Vortragen von Geschichten und Gedichten

Einzelbetreuung

Die stundenweise Einzelbetreuung findet nach Absprache im häuslichen Umfeld statt. Hier richten wir uns nach Ihren Wünschen.

Kostenbeitrag 10,00 Euro je Stunde.

Biografieheft oder meinen Lebensrückblick zusammenstellen

Biografiearbeit - Arbeit mit der Lebensgeschichte

Um die Bedürfnisse und Individualität eines Menschen ganzheitlich zu erfassen, ist es wichtig, sich mit der Lebensgeschichte der oder des Einzelnen auseinanderzusetzen. Erziehung, Prägung, Erfahrungen, erlernte Bewältigungsstrategien und positiv wie negative erlebte Ereignisse haben wesentlichen Einfluss auf die Lebensqualität im Alter.

"Demenz" ist für alle Beteiligten eine schwierige Aufgabe

Obwohl die Beschreibungen des Krankheitsbildes deutlich machen, welche Belastungen mit einer Demenzerkrankung verbunden sind, werden circa 80% der Betroffenen zu Hause versorgt. 20-35% von Ihnen sogar bis zu Ihrem Lebensende. Pflegepersonen sind zu 2/3 die Ehepartner und zu 1/3 geschieht es über Generationen hinweg (hier pflegen meist die Töchter bzw. Schwiegertöchter).

Kursreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz

In Kooperation mit der BARMER Lüneburg haben wir eine Kursreihe entwickelt, die dabei unterstützen soll, die krankheitsbedingten Veränderungen des Familienmitglieds zu verstehen und besser damit umgehen zu können. Die Kurs-Gebühren übernimmt in der Regel die jeweilige Krankenkasse der Teilnehmenden.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Basisinformationen zu den Demenzformen
  • Grundlagen zum Umgang mit dem Krankheitsbild
  • Bedürfnisse dementer Menschen
  • Kommunikation mit dementen Menschen
  • Grundelemente der Validation (Umgangstechnik mit demenziell erkrankten Menschen)
  • Bedeutung der Biografie-Arbeit
  • Information zur Pflegeversicherung
  • Entlastungs- und Entspannungsmöglichkeiten

Die Kursreihe findet in unregelmäßigen Abständen statt. Bitte erfragen Sie die geplanten Termine.

 

 

Kann ich Demenz vorbeugen?

DRK - Ambulante Wohngemeinschaften Foto: A. Zelck / DRK-Service GmbH

Wir werden immer älter.  Dabei wollen wir natürlich so lange wie möglich körperlich und geistig fit bleiben. Mit steigendem Alter wächst allerdings das Risiko, an Demenz zu erkranken. Die gute Nachricht ist: Wir können aktiv etwas dafür tun, um unser Demenz-Risiko zu senken. Bis zu 40% der Alzheimer-Erkrankungen können durch einen aktiven und gesunden Lebensstil sowie gesundheitliche Vorsorge vermieden werden, so aktuelle Forschungsergebnisse.

Burnout bei pflegenden Angehörigen

Viele Menschen pflegen ihre Angehörigen Zuhause. Dabei handelt es sich vor allem um Frauen. Ein Drittel ist laut Umfragen im Alter zwischen 51 und 60 Jahren. Das Problem an der häuslichen Pflege ist oftmals, dass sich die Pflegenden mehr um andere sorgen und weniger auf sich selbst achten... Unbeachtet kommt es hier oft zum BURNOUT! Darüber redet man nicht - das bisschen Pflege!!! Wenn Scham oder Stolz zum Burnout beitragen...

Die Pflege und Übernahme dieser Verantwortung kann überlasten, krank machen, was nicht zuletzt durch internationale Studien belegt wird.

Fühlen Sie sich überlastet, haben Angst, Erschöpfung, Schlafstörungen...? Sie sind damit nicht allein, zögern Sie nicht, sich Hilfe zu holen!

Mediation und Demenz

Eine Krankheit, besonders eine Demenz, (be)trifft immer auch die Angehörigen, Partner*innen oder das soziale Umfeld. Vielfach kann es zu Überlastung des Familiensystems oder zur Überforderung einzelner Familienmitglieder kommen.

Natürlich kann es im Zusammenhang mit der Erkrankung zu Konflikten innerhalb der Familie kommen, bei denen Mediation unterstützt. Für alle stellt sich die Frage: "Wie gehen wir jetzt gemeinsam damit um?"

Eine Mediation kann alle Betroffenen beim Finden eines gemeinsamen Umgangs mit der Erkrankung unterstützend begleiten.

Dieses Projekt soll Angehörigen, erkrankten Menschen und dem Helferkreis einen Einblick in die Möglichkeiten und Vorteile einer Mediation bei einer demenziellen Erkrankung in der Familie geben.

Mediationen sind Gespräche über schwierige Situationen oder Konflikte bei der Betreuung von Demenzkranken. Ziel ist es, die für die Beteiligten bestmöglichen Veränderungen und notwendigen Anpassungen zu erkennen. Sie wissen, was Sie brauchen und was Sie möchten.

Mediation in Alters- und Generationenfragen richtet sich an Personen, die ihr eigenes Älterwerden - oder das Altern von Angehörigen - als schwierig erleben.

Altwerden ist ein vielfältiger, lebenslanger Prozess. Und immer wieder macht er Anpassungen nötig; im Paar, im Familiensystem und im sozialen Umfeld.

Ihr Ansprechpartner:

Peter Schneemann

Leiter FRIDA, Psychologischer Berater

Tel. 04131/26 66 922

FAX 04131/26 66 929

frida@drklueneburg.de